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Le Podkast S6 E11 – im Gespräch mit dem französischen Botschafter François Delattre

Ein ganz neues Format haben wir im Juli 2026 gefördert. Seit 2021 beobachtet und kommentiert die französische Journalistin Hélène Kohl in ihrem Podcast aus Berlin die deutsche Politik und die deutsch-französischen Beziehungen und macht sie dem französischen Publikum zugänglich – Folge 1: Comment succéder à Merkel?
In ihren auch mit zeitlichem Abstand sehr hörenswerten Podcasts legt Hélène Kohl viel Wert auf Aktualität und lädt sich unterschiedlichste (meist französische) Gesprächspartner:innen ein, die sie zu dem jeweiligen Thema interviewt. In der ersten Folge ist es der damalige Direktor des dfi, Frank Baasner. Das Deutsch-Französische Institut präsentiert und verlinkt die Folgen von Le Podkast, Le Podkast ist inhaltlich aber völlig unabhängig. Auf den Seiten des dfi finden Sie die deutsche Präsentation der grundsätzlich französischsprachigen Folgen, die Hélène Kohl bei Ausha veröffentlicht (siehe: Le Podkast | Ausha oder Le Podkast). In der von uns geförderten aktuellen Episode S6 E 11 sprechen Hélène Kohl und Gabrielle Charpentier (vom Podcast Berlin de toi) mit dem französischen Botschafter François Delattre. Es lohnt sich, den sehr persönlichen und politischen Gedanken des Botschafters zu folgen und sich von seinem „positivisme“ anstecken zu lassen. Sein Schlussappell an die jungen Hörer:innen von Le Podkast: „Engagez-vous. Si j’avais un seul message: engagez-vous. Faites-le à votre manière, avec votre code, avec vos mots, vos conditions, votre appétit, ce qui vous fait vibrer, mais engagez-vous – gras, souligné. Engagez-vous!”
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EuropaScène 2026

Mit EuropaScène 2026 haben wir ein Projekt gefördert, das sehr erfolgreich mit Auszubildenden aus der Grenzregion Deutschland, Frankreich und der Schweiz arbeitet und ihre Sichtbarkeit in Europa erhöht.
Bei diesem innovativen Projekt, das Manon Bilger und „Les Alternateurs“ im Jahr 2022 einmal in bescheidenem Rahmen mit zwei Partnern aus dem Frisörhandwerk gestartet haben, werden Auszubildende zusammengebracht, die in bi- oder trinationalen Gruppen ein gemeinsam erarbeitetes Bühnenprojekt auf die Beine stellen, das ihren Lehrberuf möglichst interkulturell auf die Bühne bringt. Angeleitet werden Sie dabei von professionellen Regisseur:innen.


Partner sind immer zwei Schulen oder zwei Betriebe. Im Anschluss an das erste Treffen der jeweiligen Azubigruppe in Deutschland, bei dem das Kennenlernen und der Austausch von Berufs- und Ausbildungserfahrungen im Vordergrund steht, wird in getrennten Gruppen ein Theaterstück mit Bühnenbild und Text zum jeweiligen Beruf erarbeitet, das dann beim zweiten Treffen in Frankreich seinen Feinschliff erhält.
Das dritte Zusammentreffen ist dann auch schon das letzte: Generalprobe, Kostümprobe und die Premiere, bei der drei Plätze und ein Publikumspreis verliehen werden, finden am selben Tag statt. Das diesjährige Finale am 19. Mai bestritten zehn binationale Berufsgruppen, die mutig und auf sehr unterhaltsame Weise ihren Beruf auf der prächtigen Bühne der Opéra du Rhin in Straßburg darstellten. Der prachtvolle Rahmen passte zum hohen Qualitätsanspruch, mit dem diese Szenen vorbereitet wurden, und zur höchst professionell gestalteten Gesamtaufführung, die zweisprachig und sehr lebendig von „Les Alternateurs“ moderiert wurde.


Wer keine Zeit hat, sich den ganzen Livestream anzuschauen, kann sich ab Minute 23:53, 1:31 und 45:44 die drei ersten Plätze ansehen (Hotellerie: “Un festin de Reine“/“Ein königliches Festmahl“) 3. Platz, Horlogerie („Temps mort“/“Stillstand“) 2. Platz, Bahnlogistik („La logistique des sentiments“/“Die Logistik des Gefühls“) 1. Platz). Den Publikumspreis bekam die soziale Arbeit („Au fil de la vie“) – zu sehen ab Minute 39:04. Inzwischen haben auch einige Gruppen ihren Beitrag bei YouTube hochgeladen. Dort gibt es auch ein „Best of“, das zeigt, mit wieviel Begeisterung alle dabei waren und dass „Les Alternateurs“ in ihrem Bereich einen ganz wichtigen Beitrag für die deutsch-französische Verständigung leisten.
Die Deutsch-Französische Kulturstiftung hat diese „fantastique hommage à l’apprentissage“ (Jean Arthuis bei der Preisverleihung 2:30) sehr gerne gefördert und wünscht den „Alternateurs“ viel Erfolg bei der Erweiterung der EuropaScène auf weitere Grenzgebiete. Denn es gibt in Europa – wie Jean Arthius zu Recht betont hat – auch einen Platz für die Ausbildung, so wie es einen Platz für das „enseignement supérieur“ gibt!
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Schulaustausch Euskirchen-Charleville-Mézières


Schüler und Schülerinnen vom Emil-Fischer-Gymnasium aus Euskirchen und den Partnerschulen Collège Jean Macé und Lycée Chanzy aus Charleville-Mézières trafen sich zu zwei intensiven Austauschwochen – vom 17-23. März 2026 in Frankreich und vom 6.-13. Mai 2026 dann in Euskirchen. Gerne haben wir die Schulen dabei unterstützt, ein vielfältiges und attraktives Programm anzubieten, welches das Handwerk bei einem Fahrradworkshop in Frankreich ebenso umfasste wie aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen über KI im Deutschen Museum in Bonn. Die Berichte auf der Homepage des Emil-Fischer-Gymnasiums (hier und hier) zeigen, dass hier eine deutsch-französische Schulpartnerschaft sehr lebendig ist!
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Nachwuchskolloquium zu Ludwig XIV.

In den Bereich „Wissenschaftsförderung“ und „Förderung von deutsch-französischen Initiativen junger Menschen“ fällt die finanzielle Unterstützung eines Nachwuchskolloquiums zu Ludwig XIV. an der Uni Mainz. Junge Forscherinnen und Forscher aus Frankreich und Deutschland trafen sich am 28.4.2026 und beschäftigten sich in Ihren Vorträgen mit ganz verschiedenen Aspekten seines Hofes und seiner Herrschaft. Apl. Prof. Dr. Sven Externbrink hielt den öffentlichen Abendvortrag.

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Generationsübergreifender Dialog/Dialogue intergénérationnel

Am 21. Februar 2026 fand in Neustadt an der Weinstraße der erste Generationsübergreifende Dialog/Dialogue intergénérationnel des Partnerschaftsverbands Rheinland-Pfalz statt, den wir gerne finanziell unterstützt haben. Da es sich um ein innovatives Projekt handelt, das als Modell für andere Städtepartnerschaften dienen soll, wurde es ausführlich dokumentiert und zusammen mit einer Leitlinie für alle interessierte Städtepartnerschaften zweisprachig veröffentlicht. Konzept und Dokumentation verlinken wir hier sehr gerne, weil auch wir glauben, dass der Dialog zwischen den Generationen ganz wesentlich dafür ist, dass die deutsch-französische Freundschaft lebendig bleibt und der Staffelstab erfolgreich an die jüngere Generation weitergegeben wird. Die Erfahrung der Älteren und die Bedürfnisse der Jüngeren müssen in einen Austausch kommen. Der Generationsübergreifende Dialog will diesen Austausch ermöglichen und in fruchtbare Bahnen lenken. Die Themenfelder sind dabei „Förderung der Demokratie“, „bürgerschaftliches Engagement“, „Umweltschutz“ und „Zukunft der Städtepartnerschaften“


Ausgangspunkt für das Treffen am 21. Februar 2026 war die Veröffentlichung des alternativen Reiseführers der beiden Partnerstädte Neustadt und Mâcon, die 2025 in der von uns ebenfalls finanziell unterstützen „Große Semaine“ erarbeitet worden sind. Wesentlich für die Veranstaltung waren klare Regeln für den Ablauf, bei der zunächst in Gruppen einer Generation, dann in gemischten Gruppen und schließlich in der abschließenden Generaldebatte über die drei – vorher demokratisch ausgewählten – Themen „lokale Demokratie und Inklusion“; „Rolle und Zukunft deutsch-französischer Städtepartnerschaften in unserer Gesellschaft“, „Bürgerengagement und Umweltschutz“ diskutiert wurde.
Das Treffen dauerte einen intensiven Tag lang und hat die Teilnehmenden begeistert. Damit jede und jeder unabhängig von seinen/ihren Fremdsprachenkenntnissen mitdiskutieren konnte, hat der Partnerschaftsverband Dolmetscherinnen engagiert, die in den Gruppen und im Plenum (dort simultan) tätig waren.

Die sehr lesenswerten Ergebnisse des Austauschs zwischen älteren und jüngeren Menschen aus Neustadt und Mâcon finden Sie in der schon genannten zweisprachigen Dokumentation, die in einem Ideenkasten, einer boîte à idées, auch Platz für die Gedanken und Aspekte einräumt, die es nicht unter die mehrheitlich ausgewählten Themen geschafft haben. In der Dokumentation finden interessierte Partnerstädte, die Neustadt und Mâcon folgen wollen, auch Hilfestellungen wie Musterblätter und Links zu Fördermöglichkeiten.
Wir gratulieren dem Partnerschaftsverband zu dieser erfolgreichen Veranstaltung und wünschen dem ersten Praxisbeispiel Neustadt an der Weinstraße und Mâcon viele Nachahmende und dem Format viel Erfolg!
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Die Dinge des Lebens

Zum Deutsch-Französischen Tag fand in diesem Jahr im Max-Joseph-Saal der Münchener Residenz eine Hommage an Romy Schneider und

Alain Delon statt, die von der DFK finanziell unterstützt wurde. Den Festvortrag zum Thema „Deutsch-Französische Liebe. Eine europäische Geschichte“ hielt Herr Professor Andreas Wirsching.
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Marché du Terroir Metz

Unser Förderjahr 2026 startete mit der finanziellen Unterstützung des deutsch-französischen Masterstudiengangs IMFA („International Management Franco-Allemand“), den man an der Hochschule Mainz und der IAE Metz School of Management belegen kann.
Mit unserem Beitrag haben wir die Ausrichtung des Marché du Terroir gefördert. Der Marché du Terroir ist eines von vier Projekten, die jedes Jahr Ende Januar im Rahmen der Deutsch-Französischen Freundschaftstage von den Studierenden organisiert werden, die so das an der Hochschule Gelernte direkt in die Praxis umsetzen.

In diesem Jahr fand der Marché du Terroir schon zum 17. Mal statt. Zum Schwerpunktthema „Regionalität“ trafen 39 Aussteller:innen aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg auf ein multinationales Publikum.
Gerne fördern wir auch Ihr Projekt und möchten die Gelegenheit nutzen, Sie an dieser Stelle zu einem Förderantrag aufzufordern.