Im letzten Jahr geförderte Projekte

  • „Préludes, Valses et Envols“ confidences d’un accordéoniste

    Am 27. November eröffnete Félicien Brut, der vielen vielleicht noch als schwebender Akkordeonspieler von der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris in Erinnerung ist, mit einem vielseitigen Akkordeonkonzert zwischen Brahms und Valse Musette die Semaine franco-allemande im Institut Français. Mit einem kleinen Förderbetrag haben wir diesen Auftritt unterstützt und unsere Zusammenarbeit mit dem Institut Français Mainz gestartet.


  • Visionstreffen des DFJA in Straßburg

    Im November 2025 fand das Visionstreffen des DFJA in Straßburg statt, das wir mit 1500€ gefördert haben, damit möglichst viele Interessierte teilnehmen konnten. Sehr gerne unterstützen wir den Deutsch-Französischen Jugendausschuss, weil es ihm gelingt, durch innovative Ideen junge Menschen für ein Engagement im Bereich der deutsch-französischen Beziehungen zu gewinnen und in intergenerationellen Formaten jung und alt zusammenzubringen. Der DFJA ist dabei nicht nur Ansprechpartner für ehrenamtlich Engagierte, die Hilfestellung suchen, sondern auch Organisator eigener Formate – wie zum Beispiel einer hörenswerten Podcastreihe.


  • Studierendenkonferenz zum 20. Juli 1944

    Am 23. Mai 2025 fand im Erbacher Hof, der Akademie des Bistums Mainz, eine Studierendenkonferenz mit dem Titel „Der 20. Juli 1944. Junge Perspektiven auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ statt. Studierende der deutschen Universitäten Bonn, Mainz und Potsdam sowie der Université de Bourgogne in Dijon beleuchteten in ihren Panels den 20. Juli und seinen Kontext aus verschiedenen Blickwinkeln:

    • Die christlichen Kirchen und der 20. Juli 1944 (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
    • Der 20. Juli 1944 in Frankreich (Université de Bourgogne, Dijon)
    • Die Frauen und der 20. Juli 1944 (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
    • Das Auswärtige Amt und der 20. Juli 1944 (Universität Potsdam).

    Bei diesem innovativen Format war den Studierenden die Organisation, Durchführung und Moderation der Tagung anvertraut. Zu jedem Thema konnten zwei Studierendenvorträge und im Anschluss jeweils ein auswärtiges Expertinnenreferat gehört werden.

    Eine intensive wissenschaftliche Vorbereitung fand im Vorfeld in Seminaren der Heimatuniversitäten statt. Als Veranstalter:innen der Seminare fungierten Prof. Dr. Nathalie Le Bouëdec in Dijon, PD Dr. Matteo Scianna in Potsdam, Dr. Julia Gehrke in Bonn und Prof. Dr. Michael Kißener in Mainz.

    Der Vortrag von Arthur Galeron „Der 20. Juli 1944: ein blinder Fleck in der französischen Geschichtsschreibung?/Le 20 juillet 1944: un angle mort das l’historiographie française?“ wurde in französischer Sprache gehalten (mit Folien und anschließender Diskussion in deutscher Sprache). Die Zuschauer erhielten vor Ort eine deutsche Übersetzung des Vortrags, die von Studierenden der Universität Mainz angefertigt worden war. Als Aufwandsentschädigung haben sie dafür von der Deutsch-Französischen Kulturstiftung einen kleinen Betrag erhalten.

    Wer sich für den sehr lesenswerten Inhalt des Vortrags interessiert, findet ihn hier in den beiden Originalversionen:

    Le 20 Juillet 1944: un angle mort dans l’historiographie française?

    Der 20. Juli 1944: ein blinder Fleck in der französischen Geschichtsschreibung?


  • Große Semaine


    Eine Förderzusage hat wie im letzten und auch im vorletzten Jahr der Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/4er Netzwerk für seine Große Semaine erhalten, die im Juni und Juli 2025 stattgefunden hat. Auf den Seiten unseres Partners können Sie hier mehr über dieses innovative Projekt erfahren, bei dem Studierende und Azubis aus einer französischen Stadt der Region Burgund/Franche-Comté und ihrer rheinland-pfälzischen Partnerstadt zusammenkommen und gemeinsam einen alternativen und bilingualen Reiseführer gestalten. Das Tandem in diesem Jahr waren Neustadt an der Weinstraße und Mâcon.


  • Tagung: Le paysage urbain parisien et son mobilier au XIXe siècle


    Die erste Förderung in diesem Jahr kam unserem Partner, dem Zentrum für Frankreich und Frankophonieforschung an der Universität Mainz, zugute. Im Rahmen des Mainzer DFG-Forschungsprojekts „Mobilier urbain. Objektkultur und öffentlicher Raum im Paris des 19. Jahrhunderts“ hat das ZFF im März 2025 in Kooperation mit dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte/Paris in Paris eine Tagung mit dem Titel Le paysage urbain parisien et son mobilier au XIXe siècle durchgeführt, deren Gestaltung wir finanziell unterstützt haben. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.


  • Tagung der VDFG/FAFA


    Im Oktober 2024 fand in Landau die Tagung der VDFG/FAFA (Vereinigung der deutsch-französischen Gesellschaften für Europa/Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe) statt, deren Durchführung von uns finanziell unterstützt worden ist. Die Tagung bot zahlreiche Informationsveranstaltungen nicht nur inhaltlicher, sondern auch ganz praktischer Natur für Vereine und Institutionen, die im Bereich der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Regel ehrenamtlich tätig sind. Hier können Sie das Tagungsprogramm abrufen.


  • Kunstwerk in Verdun


    Für unseren scheidenden Vorsitzenden, Herrn Dr. Jürgen Hartmann, schloss sich mit der Förderung eines Kunstwerks in Verdun ein Kreis. Denn am Beginn seiner Zeit als Vorsitzender stand mit der Finanzierung der Bronzestatuen von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Rhöndorf ebenfalls ein Kunstwerk. Mehr dazu können Sie hier nachlesen. 2024 finanzierte die Deutsch-Französische Kulturstiftung auf Antrag der Stiftung Gebeinhaus Douaumont/Ossuaire de Douaumont ein Relief des Bildhauers Karl Günter Wolf aus Bad Kreuznach, das an die historische geste de Verdun von Kohl und Mitterand vor dem Gebeinhaus erinnert, in dem über 130.000 nicht identifizierte französische und deutsche Gefallene der Schlacht um Verdun im Ersten Weltkrieg bestattet sind.

    Es handelt sich um ein Bodenrelief aus Cortenstahl, das die Schuhsohlen zweier nebeneinanderstehender Männerschuhe zeigt und ziemlich genau dort in den Boden eingelassen ist, wo Kohl und Mitterand an jenem historischen Moment des Jahres 1984 Hand in Hand standen Es lädt die Besucher dazu ein, diese ikonische Geste der Versöhnung nachzustellen und sich darüber ihrer Bedeutung bewusst zu werden.

    Hier gelangen Sie auf die Internetseite des Kunstwerks.


    Hier geht es zu einem Artikel von Rüdiger Franz im Generalanzeiger zur Einweihung des Kunstwerks.


  • Große Semaine


    Wie 2025 haben wir auch 2024 die Große Semaine gefördert, bei der im Mai und Juni 2024 die Partnerstädte Koblenz und Nevers Projektgegenstand waren. Auf den Seiten des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/4er Netzwerk, der zu unseren Partnern gehört, können Sie hier mehr über dieses innovative Projekt erfahren, bei dem Studierende und Azubis aus einer französischen Stadt der Region Burgund/Franche-Comté und ihrer rheinland-pfälzischen Partnerstadt zusammenkommen und gemeinsam einen alternativen, bilingualen Reiseführer gestalten. Auf der Website ist auch eine digitale Version des Reiseführers Koblenz/Nevers zugänglich.


Gerne fördern wir auch Ihr Projekt und möchten die Gelegenheit nutzen, Sie an dieser Stelle zu einem Förderantrag aufzufordern.